Vertrauenskultur - der Auftrag eines Psychosophic Consultant
Vertrauenskultur ist der Schwimmreifen, der jedes Unternehmen durch schwierige Zeiten trägt. Eine Vertrauenskultur arbeitet an ihren Beziehungen, damit sie im Gegensatz zum Zusammenhalt von Notgemeinschaften, in „guten wie in schlechten“ Zeiten förderlich für das Unternehmen und die dort arbeitenden Menschen sind.
In einer Vertrauenskultur benötigen weniger Menschen den Ausweg in die Krankheit. In den im Moment noch vorherrschenden Misstrauenskulturen der Unternehmenslandschaft hingegen, wird dies oft als einziger Ausweg erlebt.
Eine Vertrauenskultur erhöht die natürlichen Abwehrkräfte der Gemeinschaft gegen kostenintensive Compliance-, Stress-, Mobbing- und Bossingthemen.
Vertrauenskultur respektiert und nutzt die Lebenserfahrung älterer Mitarbeiter und bereitet sich so auf den demographischen Wandel vor. Konflikte werden produktiver gelöst, Kommunikation läuft reibungsloser, Bindungen an das Unternehmen sind stärker und Ressourcen werden von den Mitarbeitern bereitwillig zur Verfügung gestellt.
Vetternwirtschaft ist gerne ein Symptom für emotionale und fachliche Inkompetenz. Im Gegensatz dazu wird in einer Vertrauenskultur verstanden, dass das Überleben der Firma davon abhängt, dass die Führung nicht nur durch fachliche Kompetenz überzeugt, sondern auch psychologische Aspekte berücksichtigt, die den gesunden Zusammenhalt gewährleisten. Ohne Vertrauenskultur wird die größte Fachexpertise eingeschränkt.
Ein Psychosophic Consultant etabliert die Werte einer Vertrauenskultur in einem Unternehmen.
Werte einer Vertrauenskultur
Vertrauenskultur stellt die Beziehungsqualität auf zwei Beine: Es gibt Werte der permanenten Veränderung und Werte der Beständigkeit. Vertrauenskultur ist auf eine ausgeglichene Balance zwischen Güte („weibliche“ psychologische Sicht) und Strenge („männliche“ juristische Sicht) der Unternehmungsführung angewiesen.
Ein Psychosophic Consultant lebt diese Form der Werte in seinem täglichen Umgang, auch privat.
Beispiele für (moderne) Veränderungswerte
Entwicklungsbereitschaft
Resilienz
Reifeprozesse der Persönlichkeit
Innovationsfähigkeit
Individuationsbereitschaft
Anpassungsfähigkeit
Lernbereitschaft
Emotionale Kompetenz
Psychologisches Gewissen
Nachsicht und Verständnis
Denken in Großzügigkeit
Beispiele für (traditionelle) Beständigkeitswerte
Ehre
Anstand
Wahrhaftigkeit
Verlässlichkeit
Mut (Heldentum)
Gerechtigkeitssinn
Respekt und Höflichkeit auch gegenüber "unwichtigen" Begegnungen
Unbestechlichkeit
Juristisches Gewissen (Rechtsempfinden)
Konsequenz
Konfliktfähigkeit eines Psychosophic Consultant
In einer Misstrauenskultur gibt es viele Nischen, in der sich Machtmissbrauch entwickelt und verfestigt hat, der die Atmosphäre eines Unternehmens vergiftet. Wo Machtmissbrauch stattfindet, sind Mitarbeiter eingeschüchtert. Stress schränkt die Denkleistung ein und sorgt dafür, dass die Entwicklungs- und Wettbewerbsfähigkeit eines derart geplagten Unternehmens stagniert. Wenn für die aktuellen Krisen keine Lösung gefunden wird, so ist das unter anderem ein Zeichen für weit verbreitete Misstrauenskultur. Vor allem aus den Bereichen, die von der Misstrauenskultur profitieren, muss derjenige, der die Veränderung voran treiben soll, mit hasserfüllter Gegenwehr rechnen.
Ein Psychosophic Consultant behält sich in seiner Beratungstätigkeit seine innere Unabhängigkeit, bleibt unbestechlich, und daher seiner inneren Wahrheit auch dann treu, wenn dies zu Konfrontationen führt.
Angst als Motivation für Misstrauenskultur
Da die psychischen Ressourcen, die jeder Mensch zur Verfügung hat, noch nicht ausreichend genutzt werden, entstehen mannigfaltige Ängste, die das Verhalten ebenso einschränken wie die Sicht auf die Welt.
Bei der Angstüberwindung zu helfen, gehört zu den Hauptaufgaben eines Psychosophic Consultant. Die Überwindung eigener Ängste ist dem Psychosophic Consultant ein wichtiges Anliegen im eigenen Leben.
Die psychologische Wirkung der inneren Haltung
Innere Haltungen und Überzeugungen wirken sich ständig auf die äußere Realität und die Mittmenschen aus. Ungelöste unbewusste Inhalte übertragen sich auf die so genannten Symptomträger in einem System. Auch ungelöste Themen im Berater können zu erschwerten Prozessen führen. Das lässt sich niemals ganz vermeiden, da niemand jemals völlig "durchtherapiert" sein kann. Jeder Mensch betrachtet die Welt durch seine subjektive Brille - er hat keine andere! Dennoch lässt sich durch regelmässige Reflexionsbemühungen und Überprüfung der eigenen Haltung durch eine konsequente Feedback-Kultur eine authentische Form konstruktiver Klarheit und intensive Ausstrahlung entwickeln.
Vor diesem Hintergrund verpflichtet sich ein Psychosophic Consultant freiwillig zu lebenslanger Selbsterfahrung.
Dieser Text wird noch vervollständigt!
Ich freue mich auf Sie!
Ihre
Tina Wiegand
Psychosophic Consultant