Absage an den Kampf gegen den Terror

von Tina Wiegand

Es ist durchaus verständlich, dass Menschen Angst davor haben, einem Terroranschlag zum Opfer zu fallen. Deswegen sollten die Bürger aller Länder sich vereinigen und dem Krieg gegen den Terror eine eindeutige Absage erteilen.

Wie bitte?

Sie haben richtig gelesen: erteilten Sie bitte dem Krieg gegen den Terror eine strenge Absage! Warum? Weil Sie mit Ihrer Zustimmung den grausamsten Terroranschlag  gegen Zivilbevölkerungen, also auch gegen Sie selbst und Ihre Familie, unterstützen: den Krieg. Das Risiko einem Terroranschlag zum Opfer zu fallen ist verschwindend gering. Einem drohenden 3. Weltkrieg hingegen fallen Sie selbst oder die, die Ihnen wichtig sind, definitiv zum Opfer! Wenn Sie also etwas für Ihre Sicherheit tun wollen, erteilen Sie dem Krieg gegen den Terror eine Absage.

Krieg für den Erhalt des Finanzsystems

Terroranschläge sind zu Erdbeben hoch stilisierte Flohfürze, die ausschließlich dem Marketing dienen, das Sie kriegsbereit machen soll. Krieg muss sein, denn das Finanzsystem ist so aufgebaut, dass es einen Krieg braucht, um weiter zu existieren. Frieden bedeutet Untergang des Finanzsystems, also investiert das System in Krieg, um sich selbst zu erhalten. Alleine an dieser Stelle wird klar, wes Geistes Kind das Finanzsystem ist. Dass es dem Leben generell feindlich gesinnt ist, steht außer Frage.

Aber es ist eine neue Zeit angebrochen und das Finanzsystem signalisiert durch seine Dekadenz, dass es dem Untergang geweiht ist und so oder so untergehen wird. Ein Soros wird bald sterben, ob er will oder nicht. Ebenso wenig wie David Rockefeller, der sich acht mal einer Herztransplantation unterzog, sind die Rockefellers, die Rothschilds, die Soros,  die Buffets und wie sich nicht alle heißen, unsterblich. Menschen, die ein Leben lang in ihren materiellen Reichtum und nicht in ihr Herz investiert haben, werden im Sterbeprozess ihren kompletten Zerfall erleben. Dem System und seinen Schergen droht die Agonie, die es, zusammen mit den erbeuteten Milliarden, redlich verdient hat. Doch wie alle untergehenden  Systeme, kämpft es im Moment mit brutalen Mitteln um sein Überleben. Wer mitmacht, schürt das Feuer und unterstützt damit den Fortbestand des Lebensfeindlichen. Die Kunst wird sein, sich nicht in diese Agonie hinein ziehen zu lassen und das beginnt damit, aus der Propagandamaschinerie auszusteigen. Es gibt ein chinesisches Sprichwort, das sagt: setze dich an einen Fluss und warte, bis die Leichen deiner Feinde vorbei schwimmen. Das kann eine gute mentale Orientierung sein, um sich rauszuhalten.

Propaganda – Klappe die wievielte?

Genau, wie im 3. Reich die Menschen aufgehetzt wurden, damit sie sich bereitwillig in den Kampf für den Schutz des Vaterlandes stürzten, wird die Bevölkerung heute über Flüchtlingspropaganda und False Flag Informationen über angebliche Terroranschläge in Atem gehalten. Aber der Feind ist nicht der Terror. Wer den Geldströmen folgt, findet die Täter. Diese sind nicht an ein Land gebunden, sie sind international und setzen ihre „useful idiot“ ein. Deswegen werden solche Wahnsinnigen auch nicht ermordet, wohl aber diejenigen, die das Finanzsystem bedrohen. Die „Useful Idiots“, wie der ehemalige angebliche KGB Agent Yuri Bezmenov alias Tomas Schuman sie nennt, führen in etlichen Ländern Krieg gegen das angeblich Böse. (Meiner Meinung nach ist Bezmenov  allerdings kein ehemaliger KGB Mann, sondern ein für Panikmache eingesetzter Scherge kriegstreiberischer Interessen). Doch die wirklichen Kriegstreiber sind schon lange nicht mehr an nationale Grenzen gebunden. Für sie gilt nur eine Maxime: globale Umsatzgewinne und Erzeugung von neuen Märkten. Gibt es großartigere Märkte als zerstörte Nationen, die alles, absolut alles, neu kaufen müssen?

Ungeliebte Makrophagen

Unsere Geheimdienste, unser Verfassungsschutz und unsere Polizei sind in der Regel kraftvolle Organe, um uns vor Terror Anschlägen zu schützen. Diese Institutionen sind die „Makrophagen“ unseres Staates, die mit Eindringlingen hervorragend zurecht kommen. Besser, als wir Ottos und Normalverbraucher. Sie sind durchaus erfolgreich, es sei denn, die Kriegsindustrie braucht mal wieder ein gutes Marketing. Wenn nicht hin und wieder etwas in die Luft fliegt, vergisst das Volk, dass der Terror bekämpft werden muss und tut so komische Sachen, wie sich um sich selbst zu kümmern. Ein Volk, in dem sich jeder um sich selbst kümmert, kann aber nicht in den Krieg gehetzt werden. Das geht nur, wenn alle aufgeheizt und wütend sind. Daher wird auf viele Arten für die Wut des Volkes gesorgt. Wer wütend ist, sucht Schuldige. Suchen Sie Schuldige? Dann sind Sie schon Gefangene des Systems. Finanzspsychopathen benutzen die Regierung als Schutzschild. Kurzsichtigen Hetzer schießen sich auf einzelne Hassträger ein – häufig, wie auch hier, Dr. Angela Merkel. So, als könnte sie als Einzelperson die Machenschaften der Finanztäter stoppen. Darüber, dass sie viel zu zahlengetrieben ist, kann man reden, aber auf diese grundlegende Fehleinschätzung beruft sich die BWL ebenso, wie die Naturwissenschaft. Ein Politiker, der sich nicht auf die von der etablierten Wissenschaft etablierten Dogmen beruft, dürfte ziemlich schnell vernichtender Kritik anheim fallen. Auch andere, sicherlich gut bezahlte „useful Idiots“, wie der ein oder andere „Star“, singt sich ins allgemeine Interesse, indem er sich auf Merkel eingeschießt. So sonnt man sich im sich im Nicken der Popunalie – neben dem Klatschen der Kriegstreiber. Immer schön ablenken, vielen Dank! Die aufgeklärten Idioten glauben tatsächlich immer noch, dass Politiker in diesem Weltgeschehen ein Mitspracherecht haben. Doch die Täter sind weit brutaler als wir annehmen. Die Bedrohung, die über das Volk käme, wenn die Regierung sich weigerte, den Forderungen der herrschenden Kriegsherren nachzukommen, könnte durchaus apokalyptische Formen annehmen. Schon mal darüber nachgedacht? Geben Sie es zu: Sie haben darüber noch nie nachgedacht, sondern waren mit Schuldigensuche beschäftigt und fanden sich dabei besonders schlau. Nun, selbst de Gerechte irrt sieben Mal am Tag.

Biest Ö.

Das Volk, die Öffentlichkeit, nenne ich das „Biest Ö.“ Mit der Macht einer Tzunami kann Biest Ö gegen die anrennen, gegen die es aufgehetzt wird. Biest Ö. ist aggressiv wie ein gereizter Hornissenschwarm und es hat die Regierung im Visier. Um die wahren Täter und ihre Brutalität auszuhalten ist Biest Ö. zu kurzsichtig. Das kommt den Tätern entgegen. Sie stehen grinsend hinter ihren menschlichen Schutz-Schildern und halten ihnen geladene Pistolen in den Rücken. Diese können sich aussuchen, ob sie von den entarteten Kriegspsychopathen eliminiert oder von einem kurzsichtigen Biest Ö. in der Luft zerrissen werden möchten. Aus meiner Sicht keine besonders komfortable Position. Deswegen rufe ich dem Biest Ö. zu: warte doch mal einen Moment! Nimm die Richtigen ins Visier und vor allem: ERKENNE DEINE EIGENE ROLLE IN DER ESALATION!

Abwehrmechansimen als Stolpersteine

 Abwehrmechanismen schränken unsere Wahrnehmung ein, wenn die Gefahr einer bedrohlichen Überspannung besteht. Das Gewahrwerden von beunruhigenden Wahrheiten löst durchaus Spannungszustände aus. Insofern sollte man sich rechtzeitig und scheibchenweise nähern. Wenn Biest Ö die tatsächlichen T(ä)öter nicht erkennt, dann hängt das unter anderem mit dem Entsetzen zusammen, das der Erkenntnisschock beinhalten würde. Doch die Kriegsherrscher nehmen ihre Angst vor Biest Ö sehr wohl wahr und schützen sich, indem sie Biest Ö einen Knochen hinwerfen. „Da, die Moslems, such den Lump, gefährlich, Fass!“ „Da, die Russen, such den Lump, Fass!“  Putin eignet sich recht gut als Angstobjekt, denn haben wir nicht alle ein wenig Angst vor dem KGB? Über den Mossad dürfen wird Deutschen ja nicht reden und wir dürfen auch keine Angst davor haben, also lassen wir den mal weg. Da wir alle keine Antisemiten sind, sind im Zweifelsfall immer die Moslems schuld. Bis vor einigen Jahren waren auch Araber Semiten, aber das darf man jetzt nicht mehr sagen. Israelis sind auf alle Fälle Semiten, glaub ich, auch wenn ihre Vorfahren aus Russland oder Litauen stammen. Die Semiten Definition musste verschwammicht werden, sonst würden wir uns des Antisemitismus schuldig machen, wenn wir moslemische Araber ablehnen. Aber die werfen schließlich mit Korans und Kopftüchern und sind eine tödliche Bedrohung für unsere Kultur. Und während wir die Haare spalten, die wir uns vorher gerauft habe, werden unfassbare Verbrechen an der Menschlichkeit und der Verfall der Menschenrechte relativiert.

Die dritte Alternative

Gibt es also nur die zwei Optionen:

  • wir lassen den Krieg als brutalsten Terrorangriff auf uns als Volk zu – den 3. Weltkrieg, zu dem wir gerade aufrüsten – oder
  • das Biest Ö. tobt los, unterwirft die Regierung blutig und wir können dann schauen, wie wir mit dem widerlichen Regime der Sieger zurecht kommen?
 Ich möchte in diesem Leben einfach nur meine Kompetenz, meine Liebe und meine Entwicklung leben und bin für das Blutvergießen denkbar ungeeignet. Bedeutet das, ich bin automatisch zum Opfer-Dasein verdammt? Nein, bin ich nicht. Wie immer, wenn ich im Außen keine Lösung mehr finde, wende ich mich nach innen. Die Sackgasse im Außen entspricht immer einer limitierenden Denk- und Fühlweisen in meinem Inneren.

Mentale Reise zu den Opfern

In dieser Sache wende ich mich den Opfern der Terroranschläge zu. Es ist nicht ganz unwahrscheinlich, dass der filmische Zombie-Craze, der so viele Anhänger hat, ein missglückter Versuch ist, mit dem geistigen Vermächtnis der Millionen von Kriegsopfern der angreifenden Nationen  zurecht zu kommen. Wenn man viel Erfahrung in der mentalen Arbeit mit Menschen in ihren Schicksalsprozessen hat, verliert man mit der Zeit die Zweifel daran, dass Verstorbene und ihr Schicksal ein geistiges Vermächtnis im kollektiven Feld hinterlassen. Davor muss man keine Angst haben, aber es ist ratsam, diesen Zusammenhängen mit Respekt zu begegnen. In diesem Sinne sollten wir alle den Opfern der Terroranschläge Respekt erweisen. Was würden sie einer Welt sagen wollen, die sich wegen ihnen vor den Kriegskarren spannen lässt? Möchten diese Märtyrer wirklich, dass sie für einen Krieg geopfert werden, der alle anderen mitreißt? Wenn man sie fragen könnte – was würden Sie antworten? „Ja, wir wollen euer ewiges Mitleid?“ „Ja, wir möchten, dass Ihr wegen uns permanent Angst vor Terroranschlägen habt und deswegen die Einschränkung der Menschenrechte zulasst?“ „Ja, wir möchten, dass Ihr uns zuliebe anfangt zu hassen?“ Wirklich? Ganz sicher nicht!

Sterbende und der Sinn des Lebens

Sterbende leiden, wenn Sinnlosigkeit alles ist, was sie der Welt hinterlassen. Wenn die Opfer Terroranschläge gestorben sind, damit die Kriegsindustrie eine Daseinsberechtigung hat und die Ausgaben für militärische Interventionen erhöht werden, dann ist das kein Lebens- und kein Sterbenssinn. Dann ist das geistige Quälerei. Dann sind sie gestorben, um denen, die die Zukunft gefährden und weit mehr Menschen bedrohen werden, Vorschub zu leisten. Dann wurden sie Biest Ö. zum Fraß vorgeworfen. Wollen wir das wirklich?
Die Opfer sind gestorben und dadurch sind manche ein wenig mehr aufgewacht. Weil sie gestorben seid, haben andere angefangen nachzudenken, zu recherchieren und sind auf Zusammenhänge gestoßen, die ihnen das Blut in den Adern gefrieren lassen. Sie sind auf die wahren Mörder gestoßen und das waren NICHT die, deren Ausweise man in irgendwelchen  Trümmern gefunden hat. Es wird Zeit, die leisen Stimmen zu hören, zu übersetzen und denen zu überbringen, die das hören wollen. Wahrscheinlich werden die Angehörigen das nicht besondes großartig finden – aber jeder Tod sollte einen Sinn bekommen! Und der Sinn muss die Verhinderung weiterer Kriegesaktivitäten sein.

Sanfte Wünsche zum Abschied

Möge dem Finanzsystem ein sanfter Tod beschieden sein, sanfter, als der Tod der Terroropfer es war. Mögen die Opfer des Weltterrors das lebensverneinende System, das sie getötet hat, mit ins Jenseits nehmen. Das Leben wird weiter gehen, so wie es immer weiter geht, wenn etwas stirbt. Vielleicht am Anfang etwas chaotisch und verunsichert, aber dann, zunehmend sicherer.
Wenn ich in dieser ruhigen Minute ganz mutige Gedanken zulasse, dann flüstern sie mir zu, dass es Sinn macht, ganz neue Gedanken zuzulassen. Gedanken, die ich noch nie gedacht habe. Zum Beispiel die Idee, dass die „Neue Weltordnung“ etwas sein könnte, was mit Politik, Geld und Krieg rein gar nichts mehr zu tun hat. Wagen Sie den Mut zur Hoffnung, den Sie brauchen, um diesen Gedanken zu folgen?

Ich habe keine konkrete Vorstellung davon, aber es klingt aufregend. Ist nicht immer etwas Neues entstanden, wenn das Alte unterging? Man muss ver-rückt von der etablierten Realität denken, um Platz für etwas Neues zu machen. Daher denke ich zum ersten Mal, dass mit der Disuptivität vielleicht nicht der ganze Digitalisierungsquatsch unreifer Narzissten gemeint ist, sondern der Untergang unseres lebensverneinenden Systems. Vielleicht haben Sie, wie ich, Lust auf ein weißes Blatt Papier und die Überlegung, was denn wohl geboren wird, wenn das Lebensverneinende stirbt? Was kann das sein? Eine lebensbejahende Technik? Eine lebensfördernde Realwirtschaft? Eine förderliche Symbiose mit der Natur? Intelligenzfördernde Bildung? Kreative, emotionale Intelligenz, die das Seelenleben berücksichtigt? Wie könnte das Neue sein, wenn man die Lebensförderung zugrunde legt? Auf welchen Prinzipien müsste so eine Welt beruhen und wie könnte man Biest Ö. dazu bringen könnte, völlig neu zu denken?

Wenn die Millionen Opfer des Weltterrors gestorben sind, damit dieser Neuanfang möglich wird, dann können ihre Seelen im großen Licht des Heldentums erstrahlen. Und während ich ein völlig neues Zukunftsbild male, gönne ich ihnen das von ganzem Herzen.

Ein Kommentar bei „Absage an den Kampf gegen den Terror“

  1. Das stimmt sehr nachdenklich. Bitte bis zum Ende lesen.

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