Antifaschismus – die deutsche Selbstdefinition

von Tina Wiegand

Spaltungsenergie Anti-Faschismus

alles was „Anti“ ist, ist auf sein Gegenteil angewiesen – sonst wird es überflüssig. Alles, was Anti ist, ist nicht selbst etwas, sondern nur gegen etwas, was etwas ist. So steht beispielsweise ein Nicht-Raucher in einer Gesellschaft, die zu intelligent oder auch zu gourmet-haft ist, um sich qualmende Fluppen ins Gesicht zu stecken, auf verlorenem Posten. In einer umweltbewussten Umgebung würde die Arbeit von Umweltaktivisten überflüssig, in einer Welt ohne Krieg die Friedenskundgebung. Das gilt natürlich auch für den Antifaschismus, der den Faschismus braucht, weil er sonst seine Daseinsberechtigung verliert. Stürbe der Faschismus aus, wäre die Gewalt obsolet. Wir brauchen also den Faschismus, um die Existenz und die Gewaltberechtigung der Antifaschisten zu sichern. Sollte der Faschismus aussterben, müssten wir wenigstens so tun, als gäbe es ihn – wenigstens, indem man immer wieder darüber redet.

 

Wortdefinition „Faschismus“

Mussolini nannte seine völkisch-nationalen, paramilitärischen Bünde  „Fasci D’Azione“ (1915) und „Fasci di Combattimento“ (1919) und deren Politik als „fascismo“. Auf leo.org kann man nachlesen, das „fascio“ das italienische Wort für „Bündel, Bündelung, Bund, Bündnis“ ist und viele weitere Wortkombinationen ergeben den Bezug zur Bündelung in verschiedenen Bereichen. Der „Fascio Laser“ zum Beispiel ist der Laserstrahl. Unter Faszien versteht die Ostheopathie ein Bündel an Fasern. Bündel oder Bündelung ist also zunächst keine politische Aussage. Natürlich wissen wir, dass Adolf die Massen in nie gekannter Weise zusammentrommelte und solidarisierte. Er bündelte die Kräfte Deutschlands so sehr, dass die Alliierten sich zu viert gegen das Stecknadelkopfkleine Land wenden mussten, um es zu besiegen. Trotz allen Bündelns ihre Kräfte mussten sie dennoch die Zivilbevölkerung zu Hunderttausenden abschlachten, um einen Fuss auf den Boden zu bekommen. Mit Kolateralschäden kann man den Gegner gut schockieren. Empathie? Menschlichkeit? Sorry, but shit happens. Das ist jedoch kein Faschismus, das nennt man „Alliierte“.

Natürlich ist alles, was Adolf getan hat, böse – sehr böse, auch wenn es Mussolini war. Deswegen sind Alliierte gut und Faschisten böse. Ergo muss man, wenn man gut sein will, das Gegenteil tun, von dem, was Hitler getan hat. Wer das Gegenteil tut, ist automatisch gut. Antifaschismus ist schließlich auch Anti-Adolf und nicht nur Anti-Bündnis.

Getürkte Historie

Was Hitler genau getan hat, wissen wir aus unseren Schulbüchern, die die Siegermächte herausgegeben haben. Siegermächte schreiben aber die Geschichte um. Das ist kein Geheimnis. Das tun alle Siegermächte der Welt. Dann muss aber das, was wir lernen durften, falsch sein, denn es ist ja bereits das die Variante der Siegermächte.

Besonders kultiviert wurde die Massenmanipulation durch die kriegerischen USA. Hollywood als größte Propagandamaschine der Welt produziert Filme, die so genannte „subliminal Messages“ beinhalten, also unterbewusste Botschaften. Manche Botschaften werden allerdings nicht unterbewusst, sondern sehr oberbewusst vermittelt: Amis sind gute Menschen – Russen, Chinesen, Japaner, Moslems, Südamerikaner, Afrikaner und Europäer sind böse! Australien steht unter angelsächsischen Herrschaft. Ist also gut – oder eher nix. Die ehemalige Strafkolonie ist Crocodile Dundee und die Logik bezwingend.

Spalter gegen Schulterschluss

In Bezug auf menschliche Beziehung ist die Bündelung ein Zusammenschluss. Seit Jahren stellen die Psychosophics in vielen Simulationen ein Muster fest, das wir lange nicht zuordnen konnten. Es schien, als könne kein Schulterschluss stattfinden, wo er dringend benötigt wurde. Es gab keine Solidarität und daher oft keine Einigung auf ein gemeinsames Ziel. Von Bündelung der Kräfte konnte keine Rede sein. Eher vom Gegenteil. Weder in Ehen und Familien, noch in den Führungsetagen der Unternehmen, noch innerhalb der Bevölkerung, die bis heute nicht in der Lage zu sein scheint, ein friedliches Miteinander zu leben. Verantwortungsabgabe ist an der Tagesordnung. Man schiebt die Schuld von den roten Schuhen in die schwarzen, von dort in die braunen und wieder zurück. Überall bekämpfen sich die Fraktionen gegenseitig.

Immer wieder haben wir versucht, in den Simulationen den Schulterschluss einfach durch rationale Entscheidung darzustellen. Doch jedesmal entstand ein enormer Stress im System. Die Situation wurde so unangenehm, dass jeder wieder vorzog, die ursprüngliche Position einzunehmen und das Hacken und Stechen ging weiter. Wir nannten das Phänomen „die Spaltungsenergie“. Der völlig unpolitische Wunsch, diese Spaltungsenergie zu überwinden, zwang uns, immer weiter zu suchen. In jahrelanger, harter Arbeit drangen wir in wirklich tiefe Schichten des Unbewussten vor, um nach der verlorenen Solidaritätsfähigkeit zu suchen, die als Wunsch in diesen Gruppen vorhanden war. In einer der tieferen Schichten, in denen das Licht nicht mehr so hell scheint, begegneten wir dem Phänomen des Antifaschismus. Da, wo der Faschismus alle zusammentrommelt, alle bündelt, unterbindet der Antifaschismus Beziehungen und spaltet die Solidarität. Ich erlaubte mir zum ersten Mal in meinem Leben und unter schweren Angstgefühlen die Frage: Könnte es sein, dass Antifaschismus nichts Gutes ist?

Verordnung des Antifaschismus zur Kriegssicherung

Mit der Herrschaft der Siegermächte, allen voran den USA, wurde Deutschland der Antifaschismus verordnet. Als Hüter des Antifaschismus wurde den Unternehmen von den Amerikanern die Gewerkschaft aufgebrummt. Insider wissen, wie „hoch entwickelt“ die Ethik dieser Gruppierungen ist. „Die Vertrauensleute wiederum sind oft hin- und hergerissen, ob sie nun den gewerkschaftlichen Kampfauftrag wahrnehmen oder doch eher das Wohl des Betriebs ins Auge fassen sollen.“ schreibt Wolf Lotter in seinem Beitrag der Brand 1 Mit dem Kampf gegen die Solidarität zwischen Führung und Mitarbeitern in den Unternehmen bekämpfen sie gleichzeitig die Sicherung von Arbeitsplätzen. Aber auch das ist ein weites Feld.

Deutsche Friedensfähigkeit als Gefahr

So erfüllt der Antifaschismus vielerorts den American Dream und verhindert den American Nightmare: dass sich die Deutschen plötzlich an ihre freundliche und friedliche Grundhaltung erinnern und den Krieg abschaffen. Die Angst der Angelsachsen vor der machtvollen Friedesfähigkeit der Deutschen war scheinbar immer schon massiv. Das erkennt man an der Geschichte von Rudolf Heß – vorausgesetzt, man läuft nicht dem eigenen Brainwash sauf, sondern stolpert bewußt über den Mangel an Logik bei Wikipedia:

Öffentlich trat Heß als fanatischer Anhänger des Führerkultes hervor. 1933 ernannte ihn Adolf Hitler zu seinem Stellvertreter. Am 10. Mai 1941 flog Heß nach Großbritannien, um die britische Regierung zu einem Friedensschluss zu bewegen. Er wurde in Kriegsgefangenschaft genommen und 1945 dem internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg überstellt. Er war einer der 24 Angeklagten im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher.

Moment… Ein fanatischer Anhänger des Hitlerkultes wurde zu Friedensverhandlungen nach London geschickt? Ein Fanatiker, der sich um Frieden bemüht? Fanatiker bemühen sich nicht um Frieden, sondern ums Recht-haben, das ist ja die Natur des Fanatismus. Ein Minister mit einem Friedensauftrag wird eingesperrt? Wow. Das ist mal eine radikale Maßnahme von offensichtlich Kriegsinteressierten. Wenige Tage vor seiner Freilassung 1987 nahm Heß sich das Leben. Nach 60 Jahren Haft, wenige Tage vor seiner Freilassung nimmt ein Fanatiker sich das Leben? Eiderdaus! Hier eine interessante Darstellung, die erklärt, dass es in Großbritannien machtvolle Kriegsgegner gab, die sich mit Adolf Hitler verbünden und den Frieden herstellen wollten….. mit Hitler verbünden und dann FÜR  den Frieden sein??? Diese Aussage dürfte in den meisten Deutschen den Eindruck erwecken, als hätten Ihnen gerade jemand einen laufenden Pürierstab ins Hirn gehalten. Die Royals, Rothschild und Hitler FÜR den Frieden? Das klingt fast wie „Hai für vegane Ernährung“. Aber was, wenn das wirklich wahr ist?

Ich kann niemandem verübeln, wenn seine antifaschistische Gesinnung ihn oder sie solche Ansätze in Bausch und Bogen verneinen lässt. Hätte ich vor Kurzem auch noch gemacht. Auch ich habe konzentriert meine Schulbücher gelesen, unter Angst vor der geballten Faust der kalten, hartherzigen Antifaschisten. Auch ich habe vieles ungeprüft angenommen und gegen Widerspruch verteidigt. Sollte das hier jemand lesen, dem ich in diesem Zusammenhang auf den Schlips getreten bin, bitte ich hiermit offiziell um Entschuldigung.

Und dann war da noch der geniale Diesel-Erfinder Rudolf Diesel. Der Pazifist plumpste zufällig bei der Überfahrt nach Großbritannien ins Wasser und ertrank. Hilfreich war, das man nach 10 Tagen seine Leiche aus dem Wasser fischte und seine Papiere noch in der Jackentasche steckten. Pässe und Identifikationspapiere finden sich nach amerikanischer Darstellung Gott sei Dank überall da wieder, wo man Menschen zweifelsfrei identifizieren muss. In dem Geröll pulverisierter Wolkenkratzer zu Beispiel, die durch explodierte Flugzeugen einstürzen,  in LKWs, die in Menschen-Mengen rauschen und anderen terroristischen Situationen.

Die Wahrheiten, die wir in den Schulbüchern finden, stammen aus ähnlichen Quellen und was davon wirklich wahr ist und was nicht, können wir nicht wissen, wenn wir keine Informationen aus anderen Ländern erhalten. Dass Opfer amerikanischer Soldaten sich noch viel weniger als andere getraut haben, zu berichten, was ihnen geschehen ist, trauen sich erst jetzt einige, wenige Historiker klarzustellen. So wagt man sich jetzt an die leisen Zweifel daran, dass die über 1 Mio amerikanischen Besatzungskinder vornehmlich durch die freiwillige Hingabe deutscher Frauen entstanden sein sollen.

Aber hier soll es nicht darum gehen, wer gut war und wer nicht. Im Krieg verlieren viele Menschen den Verstand und dabei ist die Nationalität herzlich gleichgültig. Hier soll es darum gehen, welchen Einfluss der Antifaschismus auf unsere Friedensfähigkeit, auf unseren Erfolg und unsere Beziehungen hat.

Gesellschaftlicher Antifaschismus-Zwang

Da, wo öffentliche Kommunikation stattfindet, hauen sich die Diskussionsparteien mit Vorliebe gegenseitig den Nazivorwurf um die Ohren – sie stellen also den Bezug zum Faschismus her. Das legt nahe, dass sie vom Antifaschismus beeinflusst sind. Es ist wichtig, in unserer Gesellschaft, gegen den Faschismus zu sein. Wer nicht gegen den Faschismus ist, ist nämlich automatisch ein Faschist und damit ein Antisemit und damit läuft er Gefahr von einem monströsen Shitstorm überrollt zu werden. Selbst wenn jemand weder jemals rassistisch noch antisemitisch war – nicht antifaschistisch zu sein, reicht zumindest für gewalttätige Vorwürfe. Der Antifaschismus prägt und zensiert unsere Kultur weit mehr, als die eigene Regierung.

Wenn die Massen sich gegen den Populismus wenden, dann tun sie das aus antifaschistischem Gedankengut heraus. Adolf war angeblich ausschließlich populistisch, deswegen darf man nicht populistisch sein. Das ist viel wichtiger als die Tatsache, dass populistische Parolen meist schlecht recherchiert und noch schlechter erklärt sind. Apropos Recherche. Traut sich der geneigte Leser, zu recherchieren, ob Adolf tatsächlich nur populistische Reden geschwungen hat? Hier ein Beispiel. Wer sich traut, nach der Wahrheit zu fragen, der möge recherchieren.

Die Waffe Antifaschismus

Der Antifaschismus ist mehr als nur Rechtfertigung von Gewalt. Er ist eine Waffe gegen friedlichen Zusammenhalt, eine Waffe gegen Einigkeit, gegen Treue, gegen Solidarität, gegen Ästhetik – eine Waffe gegen den Frieden – und gegen Selbständigkeit und individuelle Entwicklung. Klingt, als wäre der Antifaschismus ein wirksames Antibiotikum, ein Gegen-das-Leben. Ein Antibiotikum, dass verhindert, dass Deutschland je wieder stark wird.

In seiner Rede im April 1940 spricht Hitler davon, dass sich Deutschland aus eigener Kraft aus der Hungersnot befreien und erstarken sollte. Wer sich heutzutage für Eigenverantwortung und Selbständigkeit einsetzt, wird sein blaues Wunder erleben. Deutsche Stärke ist nicht im Sinne der Alliierten und das hat die deutsche Bevölkerung inkorporiert. Der Antifaschismus hat ein ganz anderes Ziel: die Vormachtstellung der natürlich nicht faschistischen, aber dennoch Vereinigten Staaten zu gewährleisten – oder wollen wir lieber von den (US?)-Politinteressen sprechen? Denn um eines einmal ganz klar zu stellen: die Bevölkerungen der Welt, auch die US amerikanische, sind sich einig. Sie wollen einfach nur in Ruhe leben!

Kurze Lügen-Beine

Doch all die psychologisch Warfare nutzt auf Dauer nichts, denn Lügen haben kurze Beine. Die USA verlieren ihre Vormachtstellung schreibt der Pentagon und ergab eine von Obama avisierte Studie. Zunehmend werden sie durchschaut und ihre False Flag Operations können sie ebensowenig verbergen, wie der Pfau das Rad, das er gerade geschlagen hat. Aber was geschieht mit dem Antifaschismus, wenn die USA nicht mehr an der Macht sind? Letztens sagte jemand, wie leben in einer jüdisch-christlichen Kultur. Aber Religion setzt auf Gemeinschaft. Antifaschismus, wenn überhaupt, auf gewalttätigen Mob, der, wenn das Target im Außen fehlt, sich gegenseitig zerfetzt. So tut der Faschismus bisher noch etwas Gutes: er verhindert dass die Antifaschisten sich gegenseitig zerfetzen…

Zu dem, was denn nun wirklich Wahrheit ist, kann ich gar nichts sagen. Kriege lassen die Menschen verrohen, das liegt in der Natur der Sache und des Chaos. In unserer Welt ist es noch zu wenig bekannt, dass unreife Seelen Boys-Games spielen, die für alle schädigend sind. Weisheit ist noch nicht so in Mode, dass man die Unreifen an ihrem Gierschlund erkennt.

Wer möchte, kann sich dem Thema auf eine ganz andere Weise nähern. Akzeptieren Sie den Antifaschismus als einen Teil von sich selbst und recherchieren Sie in Ihrem Inneren.

Stellen Sie sich vor, Sie SIND der Antifaschismus und Sie betrachten die Welt.
Was fällt Ihnen alles auf?
Wie sehen Sie die Welt?
Welche Wünsche oder Ziele haben Sie als Antifaschismus?

Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Kind und betrachten den Antifaschismus:
Was fühlen Sie?
Wie wirkt das Verhalten der Erwachsenen auf Sie?
Was lernen Sie über die Welt vom Antifaschismus?

Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Baum und unter Ihnen findet eine antifaschistische Veranstaltung statt:
Was sehen Sie?
Schauen Sie in die Ferne – sehen Sie noch andere Aspekte?
Können Sie Auswirkungen auf Ihr eigenes Leben identifizieren?

Nutzen Sie die Zeit und untersuchen Sie das Phänomen von allen Seiten. Danach werden Sie klüger sein. Versprochen:-)

 

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