Cyborgs und die Macht des menschlichen Geistes

von Tina Wiegand

Der Mensch als Cyborg

Laut Tesla-Gründer Elon Musk wird der Mensch zur Hauskatze der Künstlichen Intelligenz verkommen, wenn er nicht bereit sind, ein „Cyborg“ zu werden. Seiner Meinung nach ist der Mensch zu unvollkommen, um die notwendige Weiterentwicklung zu bewältigen. Unsere Clons bestehen ja bereits im Netz, meint er. Künstliche Intelligenz wird dem Menschen so weit überlegen sein, dass der Mensch sich unterwerfen muss – so  Technokrat Musk in diesem Video

Neural Lace als Lösung

In der Firma Neuralink forschten zwei Wissenschaftler daran, wie man über Künstliche Intelligenz Opfer von Hirnschäden helfen kann. Das Interesse der Investoren war gering, bis Elon Musk die Firma aufkaufte. Nun wird dort an der „Neural Lace“ (neuronale Spitze) gearbeitet. Neural Lace ist ein ultrafeines Netz aus Elektroden, die in das Gehirn injiziert werden, sich dort „einloggen“ und dann neuronale Gehirntätigkeiten überwachen. Ziel des Ganzen: der Mensch soll über dieses Elektrodennetz direkt mit dem Computer zusammengeschlossen werden, sodass Informationen direkt im Gehirn geladen werden können. Das soll beispielsweise bewirken, dass eine Fähigkeit in Sekunden im Gehirn verankert werden kann. Einmal injiziert, verwebt sich das feine Elektrodennetz direkt mit der Gehirnstruktur und führt zu einer direkten Symbiose zwischen Maschine und Mensch. Die Gehirne beginnen, automatisch mit dem Internet zu kommunizieren. Alles in allem soll hier die Entwicklung des Menschen technisiert werden, weil der Mensch als solcher dafür zu unfähig gehalten wird. Auf Facebook schrieb ich zu der Annahme der menschlichen Unfähigkeit in wissenschaftlichen Kreisen schon etwas beim Thema psychological nudging.

 

Den letzten beißen die Hunde

Klingt wie eine spukiger Horrorfilm? Wem jetzt der Grusel den Rücken emporwabbert, sollte sich zurück halten. Sonst werden Sie vermutlich erleben, wie man Sie als ewig gestrig abwertet. Die Technologie ist zwar alles andere als ausgereift und noch weiß man auch nicht, wie das alles funktionieren kann, aber Hauptsache, man kommt nicht zu spät. Ich stelle wiederholt zur Disposition, dass es in manchen Fällen besser ist, als Letzter von den Hunden gebissen, als als Erster von einem Tesla  automatisiert vor einen Baum gelenkt zu werden.
Vor dem Hintergrund, dass ein solches Hirn-Computer Interface möglich sein wird und Ziel der Forschung von extrem wohlhabenden und wahrscheinlich ebenso emotional gestörten Technokraten ist, bekommen Maßnahmen, wie die geplante Impfpflicht noch einmal einen ganz anderen Geschmack. Jede Spritze, die Zwang wird, kann solche technische Kleinstteile enthalten, auch wenn die Forschung bisher angeblich ausschließlich mit Mäusen gearbeitet hat. Dagegen sind die Schadstoffe im Impfstoff ein nebensächlicher Schnupfenerreger.
Was können wir also tun? Keinen Tesla mehr zukaufen, dürfte nichts nutzen, denn die Gelder, über die Musk vefügt, sind sicher nicht seine eigenen. Sollen wir beten und hoffen, dass der nächste Sonnensturm die Sateliten zerstört und damit die Digitalisierung schachmatt setzt? Laut der deutschen Raumfahrt DLR ist das Weltraumwetter durchaus satelitenfeindlich, manchmal. Was macht man mit einem Elektronengeflecht im Hirn, wenn die Sateliten ausfallen? Wie würde sich ein Blackout auswirken?
Manchmal ist es besser, ungelegte Eier dahin zu schieben, wo sie sowieso schon sind und sich dem zuzuwenden, was einen weiter bringt. Nämlich der eigenen Entwicklung. Die nutzt bekanntlich immer und überall, auch dann, wenn die Welt unheimlich wird.
 

Was ist mit unserer geistigen Macht?

Orientierungssinn

Tatsächlich kann uns die Technik Fähigkeiten abnehmen, die wir in ihrer Abwesenheit entwicklen würden. Ob Sie lieber über Technik oder Fähigkeiten verfügen, können Sie Gott sei Dank noch frei bestimmen. Jemand, der beispielsweise immer schon in der Natur gelebt hat, hat einen Orientierungssinn, der eine ganze Menge an Daten verarbeitet und seinen Schritt sicher zum Ziel lenken kann. Städtische Handyjunkys hingegen können zunehmend weniger davor geschützt werden, mit ihren Fahrzeugen in Bächen und Wiesen zu landen, weil das Vertrauen in GPS und Navi grenzenlos ist. Es ist eine Frage der Betrachtungsweise, ob man daraus einen Handlungsbedarf ableitet.

Telepathie und Hellsichtigkeit

Theoretisch ist jeder Mensch in der Lage, telepathische oder hellsichtige Fähigkeiten zu entwickeln. Während die Geheimdineste ihre Mitarbeiter in Remote Viewing schulen, sollen Otto Normalverbraucher Spitzendeckchen aus Elektronen ins Hirn geplflanzt werden. Nun auch hier – jeder nach seiner Facon. Wenn die Nutzung solcher Fähigkeiten nicht an der Tagesordnung ist, dann lediglich, weil niemand auf die Idee kommt, diese Fähigkeiten zu trainieren. Was mit einer Menschheit geschen würde, die diese Fähigkeiten in ihren Normalitätskatalog aufnimmt, kann man nur ahnen.
Wenn Sie an dieser Stelle Lust auf eine kleine Visualisierungsübung bekommen, in der Sie sich eine Zukunft bildlich vorstellen, in der geistige Fähigkeiten technische Einrichtungen überflüssig machen, gehen Sie ruhig in die Entspannung.
Ich schreibe derweil weiter, aber Sie können ja nachher weiterlesen.

Selbstheilung

ist eine Fähigkeit, die jedem Menschen angeboren ist. Wenn nicht eine Erkrankung vorliegt, wird jedes Kind erleben, dass sein aufgeschlagenes Knie wieder von alleine verheilt. Es muss nur für Sauberkeit sorgen. Wenn diese Selbstheiliung nicht richtig funtioniert, liegen vermutlich Gedanken- oder Gefühlskonstrukte vor, die diese Heilung blockieren. Die Möglichkeiten der Selbstheilung gehen noch viel weiter. Von der Hypnose angefangen, über aufdeckende Verfahren bis hin zu Yoga und fernöstlichen Atempraktiken oder den Umgang der Shaolin mit der Lebensenergie Chi  – es gibt viele verschiedene Praktiken, geistige Fähigkeiten zu schulen und jede hat ihre Vorteile. Es ist gut, sich daran zu orientieren, was Sie am meisten interessiert oder gar fasziniert. So lernen Sie leichter, sich selbst zu helfen. Das, was der Geist vermag, ist unserer tatsächliches Potential, denn seine Fähigkeiten sind weit machtvoller, als die Verirrungen unserer geist- und seelenlosen, modernen Medizin.

Wachstumsprozess versus Sensatiönchen

Allerdings ist auch eine gewisse Vorsicht geboten, vor allem da, wo das Ego dem Geist sein Wissen gewaltsam abringen will. Geistige Fähigkeiten können, wie jedes Messer, gewinnbringend oder andere schädigend eingesetzt werden. Schon Goethe beschrieb die Tragödie, die Faust durch seine Eile, seinen Leistungsdruck und seine Profiliersucht verursachte. Es gibt heute eine Menge Literatur, die Übungen enthalten, geistige Fähigkeiten zu entwickeln. Allerdings würde ich jedem empfehlen, dem seine Gesundheit wichtig ist, den behutsamen, langsamen Weg der Selbsterkenntnis zu beschreiten und sich mit dem Thema Weisheit zu befassen. Wer sich auf Erkenntnisreise begibt, wird mit der Zeit feststellen, dass seine geistigen Fähigkeiten sich automatisch verbessern, weil die Persönlichkeit von einschränkenden Glaubenssätzen befreit wird. Je mehr der Mensch seine persönliche Matrix überwindet, um so klarer wird sein Blick, um so tiefgreifender sein Wesen und um so weitreichender sein Verstand und damit sein Einfluss auf die Realität. Ein Persönlichkeitsentwicklungsprozess ermöglicht den Zugriff auf seelische Ressourcen und das ist weit mehr als magischer Hokuspokus und die Sensatiönchen, die man mit Showhypnose oder Chi Demonstrationen erreichen kann. Es ist ein stiller Werdegang, der mit den zu bewältigenden Problemen des Alltags beginnt und in eine mystische Welt voller Möglichkeiten führt. Auch wenn es auf den ersten Blick mühsam erscheint, es lohnt sich, geduldig immer und immer wieder das bockige innere Kind zu zügeln, anstatt sein „ich will aber, und das sofort“ zu bedienen. Die Seele des Menschen besteht aus vielen verschiedenen Facetten und eine davon ist das Höhere in Jedem von Ihnen, das entdeckt und erobert werden möchte. Diese Eroberung geschieht niemals auf dem bequemen Weg, denn wirklich zufrieden  kann der Mensch nur sein, wenn er Herausforderungen bewältigt, die seine Kraft und seine Fähigkeiten herausfordern.
Wie kann man also anfangen?

Wahrnehmungs-Training

Wie schon gesagt, brauchen wir viele Fähgkeiten in der zivilisierten Welt nicht. Sie zu trainieren gibt aber einen Einblick in das, was Sie theoretisch sein  können. Während wir mit einem Instinkt ausgestattet sind, der uns in der Wildnis sicher den Weg zeigt, brauchen wir im Großstadtdschungel nur ein Handy, das die Ausprägung von solchen Fähigkeiten überflüssig macht. Aber Sie könnten ab und zu mal Handyfasten und sich in einen Wald begeben, um dort Wahrnehmungsübungen zu machen. Im Alltag ist es nützlich, die Aufmerksamkeit zunehmend auf die alltäglichen Wahrnehmungen zu richten. Wie riecht es in der Trambahn? Wie klingt die S-Bahn, wenn sie im Bahnhof einfährt? Was hören Sie alles, wenn Sie an einer befahrenen Straße stehen? Was hören Sie beim Einkaufen und wie fühlt sich das an, was Sie da hören? Das Schulen der Wahrnehmung ist ein wichtiger Schritt, um seinen Instinkt wieder zu finden. Unsere die Sinne reagieren sehr senisbel und sind wie Seismographen angelegt. Üben Sie, indem Sie die Augen verbinden und verschiedene Kräuter oder Gewürze zu schnuppern. Wie genau riechen diese? Oder schließen Sie die Augen und horchen Sie aufmerksam in die Welt. Welche Geräusche können Sie ausmachen? Können Sie wahrnehmen, welche Gefühle die Geräusche in Ihnen erzeugen? Nutzen Sie Wartezeiten, um  Ihre Aufmerksamkeit auf den eigenen Körper zu richten: was machen Ihr Herzschlag, Ihre Atmung, Ihre Muskeln, Ihr Kiefer? Sind sie entspannt oder angespannt? Wenn Sie einen Gegenstand in die Hand nehmen, dann spüren Sie bewusst nach, wie sich der Gegenstand in Ihrer Hand anfühlt. Wie fühlt sich die Seife an oder das Wasser, wenn Sie sich die Hände waschen? Argern Sie sich nicht über einen Stau, sondern ntzen Sie die Zeit, das Lenkrad in Ihrern Händen zu spüren, den Sitz in ihrem Auto wahrzunehmen, bewusst zu hören und zu schauen. Denken Sie nicht über die Zeit nach, denn Sie können die Zeit im Stau sowieso nicht verkürzen. Nutzen Sie diese Zeiten lieber, um bewusster wahrzunehmen.
Wenn Sie diese Übungen so oft wie möglich in Ihre Alltagsrouting einbauen, werden Sie bemerken, dass Ihr Leben ganz sanft die ersten Wendungen nimmt.

Schreibe einen Kommentar