Ein Bomben-Thema

von Tina Wiegand

Entstehung von Hellsichtigkeit

Hellsichtigkeit ist keine heilige Fähigkeit, die vom Himmel fällt. Zumindest nicht direkt. Ein gequältes Kind möchte seine Umgebung vorhersehbar machen und beobachtet das Verhalten seiner Mitmenschen. Mit der Zeit lernt es, Muster und Strukturen  zu erkennen und abzuschätzen, wohin diese führen. Zur Vermeidung der „Schreck-Qual“ entwickelt ein Kind hellsichtige Fähigkeiten. Das ist alles.

Hellsichtige sind kantig

Hat man diese Fähigkeit einmal erarbeitet, geht sie nicht mehr weg. Hellsichtig ist hellsichtig und bleibt hellsichtig. Das macht das Leben anstrengend. Der oder die Hellsichtige identifiziert bedenkliche Strukturen immer und überall. Sie sieht die Verhaltensmuster, die andere in Gefahr manövrieren, lange, bevor die Betreffenden das selbst erkennen. Menschen mit Röntgenaugen sind unbeliebt und manchen auch unheimlich, denn sie sehen auch das, was andere nicht erkannt wissen wollen. Deswegen erleben Hellsichtige sehr viel Ablehnung und werden mit der Zeit etwas kantig. Vor allem lernen sie,  mit manchen Themen gar nicht erst anzufangen, wollen sie nicht permanent als Spinner dargestellt werden

Ein Bomben-Thema

Wenn ich heute dennoch über ein Bomben-Thema schreibe und mein jahrzehntelanges Schweigen breche, dann weil ich meinen Beitrag zur Verhinderung einer gefährlichen Re-Inszenierung leisten will. Ich spreche von einer weltweiten nukleare Auseinandersetzung. Wenn ich sage, wir brauchen das nicht NOCH MAL, dann meine ich nicht Hiroshima oder Nagasaki. Ich spreche von einer WELT-weiten nuklearen Auseinandersetzung, die die Menschheit schon einmal in die Steinzeit zurück gebombt hat. Unsere Steinzeit war nicht der Beginn der Menschheit, sondern die Folge einer nuklearen Auseinandersetzung, die alles Hochentwickelte zerstörte. Auch die Dinosaurier wurden durch diesen Weltkrieg ausgerottet und nicht durch irgendwelche Naturkatastrophen – Naturkatastrophen regulieren die Natur, Nuklearkriege sind unumstößlicher Untergang alles Lebendigen. Nuklearwaffen bringen Nicht-Leben für zig-Tausende von Jahren. Es gibt keinen Menschen, der reif genug für die Herrschaft über Nuklearwaffen wäre. Nuklearwaffen haben daher auf diesem Planeten nichts zu suchen!

Sodom und Gomorrha

Die Bibel erzählt von einem Angriff auf Sodom und Gomorrha, bei dem Loths Frau zur Salzsäule wurde. Dass Menschen zu Salzsäulen werden, sind typische Ereignisse am  Rand eines Atombomben-Einschlages. Alles Biologische eines Lebewesens verdampft im Bruchteil einer Sekunde und zurück bleibt das nicht brennbare Mineral-Salz. Wir haben diese Information in unserer Sprache abgebildet: vor Schreck zur Salzsäule erstarren. Die Verhältnisse in Sodom und Gomorrha waren das biblische Vorbild für die Spät-Folgen des Neo-Liberalismus, in dem alles erlaubt und nichts beherrscht wird – auch die Kernkraft nicht.

Wüstenglas

Wüstenglas entsteht, wenn Sand so hoch erhitzt wird, dass er schmilzt. Wüstenglas lässt sich im Reaktor von Chernobyl finden, in der US-amerikanische Wüste an den Standorten, an denen Kernwaffentests stattfanden und seit Jahrtausenden in der libyschen Wüste. Schon der Totenschmuck des Tut Ench Amon enthielt einen Skarabäus, der aus gelbem libyschen Wüstenglas gefertigt wurde. Die Pyramiden waren keine Gräber sondern eine Sternwarte, mit denen die astronomischen Zusammenhänge punktgenau gemessen werden konnten und stammen aus der Zeit vor den nuklearen Kriegen. Es ist durchaus denkbar, dass die damalige Technologie so weit entwickelt war, dass die Menschen zwischen den Planeten ihn und her reisen konnten. Die Herrschaft über eben diese Technologien sorgte für den Untergang der Zivilisation. Wie reif die Menschen für diese Technologien waren, erkennt man daran, dass es sie nicht mehr gibt.

Der Apfel der Erkenntnis

Mesopotamien war vor dem Nuklearkrieg keine Wüste, sondern ein dichtbewachsenes, fruchtbares Paradies. Die dichte Lebensenergie fiel dem Anti-Bios der nuklearen Wirkungen zum Opfer. Bis heute kann man aus dem All über den afrikanisch-arabischen Wüstengebieten den Riss in der blauen Schicht der Lebensenergie erkennen. Ein neuer Nuklearer Krieg würde die Erde in den Zustand des Planeten Mars katapultieren. Der biblische Apfel der Erkenntnis, den die Schlage im Paradies der Eva gibt, ist ein Sinnbild für das „göttliche“ technologische Wissen, wie das der Kernspaltung und der Genmanipulation. In den Händen unserer unbeherrschten, unreifen Menschheit bedeutet das früher oder später Ende Natur, Ende Kultur und Ende Leben. Erst nach vielen zig-Tausenden Jahren wird sich das Leben wieder zu einer versehrten Art von Kultur entwickeln. Auf dem Mars hat das bis heute nicht mehr geklappt.

Kriegsvolk und die 7 Todsünden

Die Religionen, auch die Bibel, enthalten Fragmente von Verhaltens-Anleitungen, die die Reife der Menschen voran treiben sollte. Wenn z.B. von den „sieben Todsünden“ die Rede ist, dann soll verhindert werden, dass eine Gesellschaft sich selbst zerstört. Gier, Geiz und Neid sind ebenso Gründe sich gegenseitig die Köpfe einzuschlagen, wie Eitelkeit, Hass und Wollust. Die Trägheit sorgt dafür, dass Ausbeutung stattfindet. Ausbeuter sind faul. Nur wer inkompetent ist, will sich Faulheit leisten und muss andere ausbeuten. Nur, eine Gesellschaft, die keine Vorstellung von Ehrenhaftigkeit hat, kann an der Nase herum, in die Sklaverei geführt werden. Wer kein Konzept von Ehrenhaftigkeit in sich trägt, kann nicht zwischen Freund und Feind unterscheiden und merkt nicht auf, wenn er mit den Ehrlosen konfrontiert ist.

Nuklearwaffen sind ehrlos!

Allein der Gedanke, Nuklearwaffen  einzusetzen ist ehrlos. Ehrlos ist jeder, für den Krieg nur ein Computerspiel ist und der glaubt, lebenden Menschen das nukleare Höllenfeuer in Natura zumuten zu dürfen. Es ist gut vorstellbar, dass mit dem Konzept  des „Fegefeuers“ eigentlich die Hitze der Nuklearen Angriffe gemeint sind. Es hat nichts mit Gott zu tun, wenn Menschen sich für nukleare Angriffe entscheiden. Es war nicht Gott, der das Fegefeuer erfunden hat und es ist auch nicht Gott, der die Todsünden mit Tod bestraft oder irgendwelche Folter-Höllen erfindet. Diejenigen, die mit Bomben um sich werfen, beugen die Religion gerne nach ihrem Gutdünken. So werden Bomben im Namen Gottes geworfen. In God we trust. Was für eine Blasphemie. Krieg im Namen Gottes ist der unerhörte BULLSHIT einer Gesellschaft, in der Charakterbildung kein Wert ist. Unreifen ist, wie bereits bewiesen, alles zuzutrauen. Konsequente Entwaffnung der Unreifen und eine Bannung dieser Waffen ist daher überlebenswichtig für uns alle. FSK bedeutet freiwillige Selbstkontrolle. Die brauchen wir nicht nur in Bezug auf Filme, sondern auch in Bezug auf die Realität.

Die Weltfriedensmesse

Ich möchte an dieser Stelle einen Hilferuf an alle hochrangigen religiösen Führer dieser Welt starten. Ich wende mich mit der Bitte um weltweite Weltfriedensmessen an alle einflussreichen und weniger einflussreichen religiösen Vertreter der ganzen Welt. Wenn möglich vor allem in Teheran und Moskau. Verhindern Sie den Krieg. Verurteilen Sie jegliche Form von nuklearem Waffenbesitz und wagen Sie es, diese Waffen in Menschenhand als das einzusortieren, was es ist: antibiotisch und damit satanisch. Ich bitte die  weisen Frauen und indianische Verbände, sich zu integrieren, damit die weißen, die schwarzen, die roten und die gelben Rassen in all ihren Farben vertreten sind. Feiern Sie Weltfriedensmessen virtuell und real, damit alle mitmachen können. Setzen Sie der Bedrohung ein Ende. Wir dürfen die nukleare Katastrophe nicht wiederholen!

Ich rufe die Staats-ChefInnen auf, offiziell an Weltfriedensmessen teilzunehmen und sich zum Weltfrieden zu bekennen. Virtuell oder persönlich. Tragen Sie innerlich und äußerlich Gesten der Versöhnung, anstatt ihre eigene Uniform durchsetzen zu wollen. Ich bitte  die Freimaurer und andere Verbände dieser Art, die es ehrlich meinen, um Gesten und Beteiligung. Verurteilen Sie nuklearen Waffenbesitz und werben Sie für Charakterreife und dafür, dass jede internationale Auseinandersetzung, alles Wachstumsdenken, auch Grenzen haben muss. Nukleare Waffen befinden sich jenseits jeglicher akzeptablen Grenze und gehören nicht nur in die Hall of Shame

Kulturelle Unterschiede

Die verschiedenen Religionen müssen ihre kulturellen Unterschiede achten, damit die Vielfalt gewährleistet ist. Leben ist Austausch und Austausch setzt Vielfalt voraus. Die Einfalt der Monokultur ist Ende des Austausches und damit Ende des Lebens. Das Bewahren des Lebens und der Schulterschluss gegen die nukleare Bedrohung sollten der kleinste gemeinsame Nenner sein, auf den sich alle einigen können – den sie vielleicht immer schon hatten. Vertreter der nuklearen Bedrohung können unsere gesamte Welt aus den Fugen heben und das steht niemandem zu. Mit ein bisschen Glück hören oder lesen mich die Verantwortlichen der Religionen und der ein oder andere aus Politik und anderen einflussreichen Ebenen. Ich werde weiter schreiben, wir werden uns mit unseren kleinen Events beteiligen, für der Postwachstumszeit sensibilisieren und die geistige Haltung dazu vorantreiben. Und  an unserem Vertrauen arbeiten, dass dieser kleinste gemeinsame Nenner im Namen einer höheren Macht ist, die uns in diesem lebensfördernden Tun beistehen wird. Jeder Einzelne kann mitentscheiden, dass das, was schon passiert ist, sich nicht wiederholt. So kann es verhindert werden! Amen

Natürlich steht das Video „Vision of Peace“ jedem kostenlos zur Verfügung. Bitte verbreitet es.

Zum Thema Reife, Werte und Menschsein findet am 17.5.2018 in Großhadern mein Lotus-Vortrag statt. Bitte meldet euch an: Anmeldungen unter info@soulfit-factory.org

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