Geld und Krieg oder Liebe und die Vision vom Frieden?

von Tina Wiegand

Es gibt ein parasitäres System, das unsere Gesellschaft durchzieht, wie die Gänge eines Maulwurfes den Rasen. Dieses System, das inzwischen alles unterwandert, was unser Leben gewährleistet, ist in maximaler Weise an der Gestaltung, oder sagen wir lieber, Ausbeutung eben dieses Lebens beteiligt. Egal ob in Politik, Krieg oder Frieden,  in Gesundheits- und Versicherungsfragen, bei Lebensmitteln und Wohnsituationen – überall greifen parasitäre Arme nach der Lebensenergie der Welt und Ratingagenturen entscheiden über Wert oder Unwert des Lebens.

Die Wirtschaftswissenschaften haben uns in einem Anfall von Wahnsinn das irrige Dogma des ewigen Wachstums beschert. Sie haben die Grundlage gelegt für eine Zockergemeinde, die an kurzsichtiger Dämlichkeit ihresgleichen sucht. Egal, was wir zum Leben brauchen, sie reißen es an sich, erhöhen mit ihren Wetten die Preise und werfen Menschen einfach auf die Strasse. Wohnraum, Lebensmittel, Arbeit, nichts ist der Zockergemeinde der so genannten „Investoren“ heilig. 

Hier ein kleiner Film zum Thema, der auf dem Geldgipfel letztes Wochenende empfohlen wurde:

http://www.systemerror-film.de/#trailer

Loser muss man nicht bekämpfen

Wenn ein System aus Siegern besteht, die Verlierer brauchen, so ist das ein untergehendes, ein dekadentes System. Nur Verlierer gehen über Leichen. Nur Armselige halten es aus, andere auszupressen und zu entwerten. Und doch ist der Ausbeuter selbst ausgeliefert, nämlich denen, die er aussaugt. Nehmen Sie den Cadida Albicans als Beispiel: Was ist der Candida ohne Darm? Tod. Was ist der Darm ohne Candida? Gesund. Wer ist jetzt der Gewinner?

Aber versuchen Sie jetzt nicht gleich wieder, das System zu bekämpfen. Man muss nicht immer alles bekämpfen, sondern das Gesunde stärken. Heilung beginnt mit der Entspannung. „Setz dich an einen Fluss und warte bis die Leiche deines Feindes vorbei schwimmt“ sagt ein chinesisches Sprichwort. Wer sich in die triumphierenden Finanz-Höhen und den Welt-gefährdenden zynischen Hochmut verstiegen hat, der fällt früher oder später erst vom Himmel und dann vom Glauben ab. Es gibt regulierende Mechanismen in diesem Leben, die man nur mit dem Herzen erkennt. Zecken fallen ja auch ab, wenn genug genug ist. Das passiert von ganz alleine. 

Ihre Heilung

Während dessen sollten wir uns über Ihre Heilung unterhalten. In die Bredoullie des Geldsystems katapultieren Sie sich vor allem durch Ihre Charakterschwächen. Zu deren Überwindung habe ich an anderer Stelle schon einiges geschrieben. Wenn Sie nicht auf Ihren Geiz, Ihren Neid und Ihre Gier hereingefallen sind, wenn nicht die Faulheit Ihr Leben bestimmt, mit der Sie Geld haben wollen, ohne etwas dafür zu tun, dann sind Sie auf der sicheren Seite. Wenn Sie mitspielen im Zockerspiel der Anleger, wird es einigermassen schmerzhaft werden, aber solange Sie noch einen Job haben, werden Sie merken, dass da, wo Geld mit Arbeit verdient wird, das gesündeste Klima herrscht. Über Ihren Job und die altmodische Vorgehensweise, nur das auszugeben, was Sie vorher verdient haben, können Sie sich Ihre Freiheit erhalten. Wenn Sie wissen, dass sich Ihr Vermögen zwischen den Ohren und in Ihren beiden Händen befindet, dann kann kein Systemabsturz Sie wirklich aus der Fassung bringen. Aber wenn Sie sich auf Anlagen, Aktien und Versicherungen eingeschossen haben, wenn Sie versorgt werden wollen von anderen, dann sollten Sie Ihren Selbstwert allmählich anders sichern. Denn es könnte sein, dass das alles eines Tages puff macht und weg ist. Investoren leben in einer illusionären Blase, die früher oder später platzt. Kaufen Sie sich lieber ein paar Hühner.

Der Riss in der deutschen Seele

Seit das Judentum auf gewaltvolle Weise von Deutschland getrennt wurde, lebt unser Volk mit einem tiefen Riss in der Seele und einer namenlosen Sehnsucht nach etwas, was man nicht benennen kann. Wenn völlig unpatriotische Deutsche (wie ich)  in ihrem Alltagsdeutsch jede Menge jiddischer Wörter entdecken, bemerken sie, dass das, was da zu ihrer Sprache gehört, irgendwie amputiert wurde. Ich wette, auch Sie denken manchmal jiddisch! So zum Beispiel: „Da ist doch was nicht kosher? Welcher Schmack hat da mit welcher Mauschelei wieder diesen Schlamassel verursacht? Schauen wir doch mal, wer den Reibach macht, dann erkennen wir den Schlemihl…“ Also, ich denke öfter so. Und dann kommt mir der Gedanke: Wenn unsere Sprache eins ist, muss es ja da noch viel mehr Gemeinsamkeiten geben. Wir waren doch mal eins, damals vor dem ersten Weltkrieg. Da war Deutschland auf dem Weg zu Welt-Wirtschaftsmacht. Monika Donner, die Minsterialrätin des österreichischen Verteidigungsministerium behauptet in ihrem Buch „Krieg, Terror, Weltherrschaft – warum Deutschland sterben soll“ sogar auf friedlichem Weg. Deutschland friedlich? Komisch, nicht wahr, dass wir das gar nicht so sehen können? Wir sind es doch gewöhnt die Bösen zu sein…. ?

Die Wurzelfresser

Wie soll eine Nation, die ihre eigenen Wurzeln hassen muss, gütig und liebevoll sein? Ohne Wurzeln geht eine Blume ein. Dem Menschen, der sich mit seiner Historie nicht versöhnen kann, geht es ebenso und Organismen, wie Firmen oder Länder, funktionieren nach den gleichen Regeln – denn diese Organisationen bestehen aus Menschen. Wenn der Frieden mit der Historie fehlt, ist der Organismus in Aufruhr. Das wissen sicherlich auch diejenigen, die versuchen, den Frieden grundsätzlich zu verhindern. Denn man stelle sich vor,  das Judentum und Deutschland versöhnen sich. Nein, ich meine nicht diese ewig greinenden Pharisäer, die  permanent „Antisemitismus“ heulen und die Leute immer wieder gegeneinander aufhetzen. Ich meine das echte Judentum, das stille. Ich schicke einen ebenso stillen Gruß dorthin. Immer wieder führt eine Handvoll Irrer die Bevölkerung in den absoluten Horror. Das war damals so und das ist heute so und immer geht es nur um Geld…

Mein Gruß muss still sein, denn es gibt genügend gewalttätige Interessen, die eine friedliche Welt ablehnen. Divide et Impera, kolportiert durch die öffentlichen Medien, ist eine viel zu lukrative Vorgehensweise, als dass man Vertrauen und Kommunikation fördern und zulassen könnte. Transparenz, pfui Teufel. Dann fliegt ja der ganze Schwindel auf. Der Frieden mit der Vergangenheit würde Liebe ermöglichen und damit wäre die zweitbeste Lösung, sich in das Geld zu verlieben, im Hintertreffen. 

Jeder gegen jeden

Bei einer Autoimmunerkrankung bekämpfen sich die Zellen eines Organismus gegenseitig. Die Bürger Deutschlands kloppen sich ebenfalls. Sie kloppen ihre Kirche, ihre Regierung, ihre Wirtschaft, ihre Presse und sich gegenseitig und zwar mit Schmackes (auch das ist jiddisch!) Warum machen sie das? Weil sie den Schmerz der gekappten Wurzeln fühlen und die wahren Wurzelfresser nicht sehen können. Die bestehen zum einen aus den finanzpolitischen Untermenschen, (ich weigere mich, diese Schwächlinge als „Elite“ zu bezeichnen, wie das sonst üblich ist) – aber auch aus Ihrem eigenen Ego. Wer hasst, schadet sich und anderen und bindet sich an den Feind. Fehlt nur noch die Wollust, aber die befriedigt das Internet. 

So ein Krach!

Während alle kreischen und schreien und zetern und sich gegenseitig die Schuld in die Schuhe schieben, übernimmt Blackrock die Welt. Natürlich können wir Blackrock, Soros, Buffets, Rotschild oder Goldman Sachs als Täter identifizieren, aber auch sie haben ja nur ihre Seelen verkauft. Auch sie haben vor allem eines: Angst vor der Liebe, denn Liebe brennt die Seele weiß, das wusste schon Kahlil Gibran. Wenn diese Menschen lieben würden, dann wäre Polen offen, denn dann müssten sie sehen, was sie der Welt, der Menschheit angetan haben, mit ihrem Propagandakram und ihrer Unersättlichkeit. 

Liebe tut weh

Uns in Deutschland tut Liebe besonders weh, weil wir schuld sind und uns schämen müssen. Wenn da ein Holocaust war, dann können wir ja jetzt nicht einfach lieben. Wir haben das ja nicht verdient. Das sagen die Linken, das sagen die Grünen, das sagen alle möglichen Interessensvertretungen. Angesichts dieser Schuldkatastrophe reibt sich sofort jeder, der am maßlosen Konsum verdient, die Hände. Wer sich nicht traut zu lieben, der kompensiert gerne mit Konsum. Liebe ist Konsumfeindlich. Wenn alle von Luft und Liebe leben, werden zahllose Konsumgüter in die Überflüssigkeit katapultiert, wo sie sich in Nichts auflösen. Gott bewahre, da erfinden wir doch lieber eine neue Altersarmut – oder noch besser, eine von Menschen gemachte Umweltkatastrophe. Liebe ist Umsatz- und wachstumsschädigend und muss dringend unterbunden werden. Am besten geht das mit Angst. Also auf in den nächsten Affenzirkus.

Vision vom Frieden

Haben Sie eine Vision von einem Frieden, in dem Sie sich mit anderen vertragen? In der Respekt und Achtung vor den Grenzen des Nächsten wieder eine Rolle spielen? In der jeder sein darf, ohne Angst vor der Armut oder vor der Verfolgung? Ein Leben, in dem die Illusion vom Mangel überwunden wird? Sind Sie überhaupt reif für eine solche Zukunft oder hält Ihr Nervensystem das gar nicht aus?

Mit Liebe meine ich nicht den lauwarmen Disney-, Barbie-, Plastikquatsch in rosa und auch nicht den Streichelzoo. Ich meine nicht die irrigen Vorstellungen von jemandem, der Ihre Hand hält, während Sie Ihre Neurosen an ihm oder ihr ausagieren. Ich spreche von der Fähigkeit, Liebe als Naturgewalt auszuhalten. Von der Überwindung von Trauma und der Angst vor dem Sturz. Von dem Schwimmkurs für verliebte Königskinder, die zu wasserscheu sind, um den Fluss zu durchqueren, der sie trennt. Von der Kraft, die eigenen Charakterschwächen in den Griff zu bekommen. Ich spreche von der Hochachtung vor Blitz und Donner, von Zivilcourage und Wahrheitstreue. Davon, dass Mensch selbst die Verantwortung für seine eigene Würde übernimmt und sich nicht von jeder Werbemassnahme ins Bockshorn jagen lässt.

Was löst das Wort Liebe in Ihnen aus? Denken Sie an das, was Sie haben wollen oder an das, was Sie geben und werden können und möchten? Wenn Sie an einen Teddybär denken, ersetzen Sie ihn lieber durch einen Erdrutsch. Und jetzt kommen Sie mir bitte nicht mit der Schulter zum Anlehnen. Darüber können wir im nächsten Leben reden, in diesem Leben gibt es einiges zu regeln!

Lästige Resonanzen

Es gibt einen Grundsatz, den niemand gerne hört: man geht immer mit dem in Resonanz, was einem entspricht. Wenn die Welt nicht so ist, wie Sie es gerne hätten, dann sollten Sie anfangen, an Ihrer Liebesfähigkeit zu arbeiten. Während andere aufeinander herumhacken und Schuldige suchen, fangen wir schon mal an. Unser Soulfit Factory Verein hat am 27.4.2018 ein Event namens „Kochen für den Frieden“ veranstaltet. Vielleicht kann dieses kleine Video Ihnen etwas abgeben von der ruhigen und nachdenklichen, aber gleichzeitig kraftvollen Atmosphäre, die uns an diesem Tag vergönnt war. 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein klare Vision vom Frieden und weiterhin gute Nerven.

 

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