Wenn Geldgier zur Sucht wird

 Eliten und Generalisierung

Es wird viel über die „Eliten“ geschrieben und darüber, dass sie uns versklaven wollen. Wer diese Aussagen tätigt, wird nicht selten in die „rechte Ecke“ gestellt, was damit zu tun hat, dass diese Aussagen einen prominenten Vorgänger hatten. Ein Politiker, der seinerzeit seine Generalisierungen gegen die, seiner fälschlichen Meinung nach, ausschließlich jüdischen Eliten richtete, wurde von seinen Gegnern in unfassbarer Weise überrollt und büßt bis heute posthum als Sündenbock der Welt.

 Ist die Kritik an den „Eliten“ deswegen automatisch rechtsradikal? Nein, ist sie nicht. Sie ist nur oft undifferenziert, wird immer wieder in generalisierten Form vorgebracht, was auf ein Psychospiel desjenigen hinweist, der die Kritik gerade äußert. In der Regel kennen Eliten-Kritiker nicht eine einzige Person aus diesen Kreisen persönlich. Die wenigsten Eliten-Kritiker stellen jemals Fragen oder unterscheiden zwischen den einzelnen Individuen. Im Kopf der Eliten-Kritiker sind die Eliten eine geschlossene Wand aus Beton – und gleichzeitig nicht selten gleichzeitig das Brett vor dem Kopf der Kritiker. 🙂
In der Geschichte waren diejenigen, die die „Eliten“ gestürzt haben, oft ebenso schlimme Tyrannen. Revolutionen waren meist blutig und führten direkte in die Terrorherrschaft der neuen Eliten. Die Hypothese, die ich hier als eine mögliche Alternative zur pauschalen Eliten-Kritik aufstellen möchte, wird meines Erachtens zu selten diskutiert: das Chaos, das durch das mörderische Spiel zwischen der Spiel-Sucht eines eingeschworenen Kreises an Brokern und der Co-Abhängigkeit des Restes der Welt, auch etlichen Mitgliedern der Eliten entsteht. 

 Co-Abhängigkeit als eine weitreichende Ursache

Co-Abhängige sind in der Psychotherapie Angehörige von Suchtkranken, die in ihrem Leben immer wieder das Chaos herstellen, das sie aus ihrer Kindheit kennen. Ich habe bereits vor vielen Jahren einen Artikel dazu geschrieben. Das Benehmen von unbehandelten Co-Abhängigen ist ebenso unvorhersehbar, wie das der Suchtkranken. Unbehandelt schwanken sie zwischen Rebellion und Überanpassung, zwischen dominantem Redeschwall und bockiger Verweigerung, zwischen Machertum und Selbstsabotage, zwischen Ohnmacht und unbedingtem Führungsanspruch. Vor allem: sie erleben Autoritäten gemäss ihrer Erfahrung immer als ausbeutend und unzuverlässig. Dementsprechend reagieren sie äußerlich mit Widerstand und Misstrauen und innerlich mit tiefer, archaischer Angst. Die Forderung nach „gutem Benehmen“ kann in solchen Ausnahmezuständen gar nicht beantwortet werden. Viele Co-Abhängige, aber natürlich auch die Suchtkranken selbst, entwickeln erst nach einer erfolgreichen Therapie die Gelassenheit, die ihnen Kultiviertheit erlaubt. 

 Suchtklima als Biotop der Co-Abhängigkeit


Medikamenten- und Alkoholsucht führt zu einer Charakterveränderung, an die sich das Umfeld anpassen muss. Die einzige Loyalität, die ein Suchtkranker kennt, ist das Suchtmittel. Ohne das gerät er in unerträgliche Zustände, die auch tödlich sein können. Immer, wenn das Suchtmittel in seiner Wirkung nachlässt, erlebt der Suchtkranke beginnende Entzugserscheinungen, die er schnellstmöglich durch Zuführung des Suchtmittels beheben muss. Die Verhaltensweisen eines Suchtkranken können also von glücklich sediert über aggressiv betrunken zu heulendem Elend, Scham und Selbstvorwürfen bis zu erschreckenden körperlichen Zuständen reichen. In diesem volatilen, unvorhersehbaren Klima wachsen Kinder von Suchtkranken heran. Oft entwickeln sie eine gewisse Dominanz, mit der sie versuchen die Situation zu bewältigen. Wenn die Suchtkranken sie als Helfer, Pfleger und Versorger missbraucht haben, kann das ein Helfersyndrom begünstigen, mit dem sie sich später anderen aufdrängen. Manchmal entwickeln sie auch ein HSP Syndrom, eine Hypersensitivität, die wie eine Hellsichtigkeit wirken kann. Mit dieser erweiterten Wahrnehmung, die auch auf überreizte Nerven zurück zuführen ist, gelingt es ihnen, Situationen vorherzusehen. So rüsten sie sich, um der Gefahr vorbeugend entgegenzutreten. Das dämmt den immer wiederkehrenden Schrecken ein, der sich durch die wiederholten Extremsituationen einstellt. Aber so gut dieser Mechanismus auch funktionieren mag – vor lauter Verhindern kommen co-abhängige HSPler kaum dazu, selbst zu leben. Es ist kaum möglich, in der Beziehung zu Suchtkranken gesund zu bleiben. So entsteht aus eigenem Überlebenswunsch der Sisphosversuch, den Suchtkranken von seinem Tun abzubringen oder zu heilen – ein fataler Teufelskreis und ein Verhalten, dass die Persönlichkeit des Co-Abhängigen ebenso durchdringt, wie die Sucht den Suchtkranken.

Chaos aus Wiederholungszwang

Wenn Co-Abhängige Kinder erwachsen werden, nehmen sie die Anpassung an ihr Suchtsystem mit ins Leben. Der Wiederholungszwang ist ein typisches Symptom der Traumatisierung. Obwohl auch unbehandelte Co-Abhängige oft gute Absichten haben, führt ihre Dominanz, mit der sie retten und dominieren wollen, zu unnötigen Machtkämpfen. Dabei hat ihr Unterbewusstsein gleichzeitig die zerstörerische Programmierung der Suchterkrankung mitgenommen. Da Suchtkranke oft die Projekte ihrer Kinder zerstören, weil sie keinerlei Zielorientiertheit besitzen und die zerstörerische Tragweite ihres Tuns gar nicht erkennen, internalisieren die Kinder immer wieder die Zerstörung ihrer Wünsche und die Negierung ihrer Bedürfnisse und Ziele. Selbst wenn sie später als Erwachsene lernen, positive Ziele zu entwickeln, werden diese  immer wieder „wie von Zauberhand“ zerstört. Der unsichtbare Geist der Sucht begleitet sie wie ein Pechvogel, der allem, was sie anfassen, das Gift des Chaos einflößt.

Sex, Sport und Sucht

nicht nur die stofflichen, auch die nichtstofflichen Süchte erzeugen destruktive Verhaltensrigiditäten, die das Umfeld belasten.  Süchte kennen wir viele. Fernsehsucht, Sexsucht, Computersucht, Handysucht, Sportsucht, Konsumsucht, Esssucht, Vergnügungssucht, Geltungssucht, Streit-und Kritiksucht, Klatschsucht etc. aber auch z.B. das Lottospiel können auf diese Erkrankung einzahlen. Dabei ist „nicht-stoffliche“ Sucht eigentlich ein falscher Ausdruck. Die „Kicks“ führen zur Ausschüttung körpereigener Substanzen, die durchaus stofflicher Natur sind. Nicht jeder, der sich einen Kick gönnt, steckt in einer Suchterkrankung, aber sobald das Umfeld unter seiner Fixierung zu leiden beginnt und der Betreffende seine Fixierung nicht ändern kann oder will, ist eine Sucht anzunehmen. Gesunde Menschen brauchen aber keinen Kick. Sie sorgen so oft sie können für den Zustand des „Flow“ . Die Suche nach Kicks ist daher oft bereits ein Zeichen für eine mögliche Kompensation eines fehlgeleitetes Leben. Alle Süchte bringen kranke und oft sehr böse und grausame Verhaltensweisen verschiedenster Couleur hervor, die das Umfeld zur Anpassung zwingen. Aber so böse diese auch sein mögen, Suchtkranke schaffen es immer wieder, ihr Umfeld zu tiefstem Mitgefühl zu bewegen – oft so tief, dass die Co-Abhängigen sich selbst verlieren.

Spielsüchtige Finanzwelt

Kommen wir zum Thema der Eliten zurück. Eine dieser Süchte beeinflusst die Eliten ganz besonders: die Spielsucht.
Die Broker, die direkten Zugriff auf die Fiunanzströme haben und mit dem Geld der Reichen arbeiten, um deren Vermögen zu erhalten, sind die Zocker unserer Finanzwelt. Süchtig nach den Kicks, die die riesigen Geldflüsse auslösen, in einer Atmosphäre, die das Gewissen ausschaltet, süchtig nach mehr und in dem Gefühl, gottesgleich zu sein und sich über alle anderen Menschen erheben zu können, saugen sie den Finanzfluss aus der Weltwirtschaft. Das betrifft seltener diejenigen, die schon in den Reichtum hineingeboren wurden. Für sie ist Reichtum etwas Normales und sie ziehen daraus keinen Kick.
Die Reichen übernehmen aber die Verpflichtung, das Vermögen der Familie zu erhalten. Diese Verpflichtung kann im Zweifel über anderen, eigenen Interessen liegen. Für diejenigen unter ihnen, denen man sicherlich keine böse Absicht unterstellen kann, ergibt sich dennoch im Suchtspiel die Rolle derjenigen, die die Tragweite des gesamten Spieles nicht erkennen. Aber da sind sie nicht alleine, denn
die Politik erkennt nicht, dass sie in ihrem Versuch, den Wahnsinn einzudämmen, wie die Co-Abhängigen die Flaschen verstecken, aber die Ursache nicht beheben. Die Zocker wissen sehr wohl, was sie verursachen, aber der Aufstieg aus der relativen Mittellosigkeit zur Herrschaft über die Welt ist zu verführerisch. Wie die „roten Schuhe“ aus der „Lotuszeit“ werden sie durch die Magie des Tanzes erfasst und wenn sie bemerken, dass sie nicht mehr in Kontrolle sind, ist es zu spät. „Keiner kann mal schnell weg!“ Wer diesen Artikel als Beispiel liest, spürt die Atemlosigkeit der Sucht eines ganzen Systems, das an die innerlich sabbernden Spielsüchtigen der Rouletttische  im Casino erinnert. Doch die Süchtigen haben, ebenso wie Alkoholkranke, „Mitspieler“ in ihrem Vernichtungsspiel.
Die Unternehmen verhalten sich wie die Co-Abhängigen, die ihre eigenen Ziele zugunsten der Sucht der anderen vergessen haben. Es geht nicht mehr um Produkt und Kunden – es geht darum, die die Shareholder zu bedienen, was dazu führt, dass die Unternehmensziele nur noch aus Zahlen bestehen. Alle echten Visionen brechen dahinter in der Bedeutungslosigkeit ab und bleiben ein schöner Traum. Die co-abhängigen
Manager rennen immer schneller und treiben die Mitabreiter zu immer größeren Leistungen an. Die Hektik ist bezeichnend für die drohenden Entzugserscheinungen der Geld-Junkies. Suchtkranke im Entzug können in einer Art und Weise ausrasten, die niemand gerne miterlebt. Also: Rennen und Suchtmittel durch Sparen anhäufen. Das ist das co-abhängige Versorgungs-Ziel, das den Angestellten und Fachleuten den Spass an der Arbeit und den Sinn ihres Tuns entzieht. Die Inhaber der Moralthrönchen des
Change Managements erheben während dessen streng den Zeigefinger und weisen auf die schlechten Sitten hin. Sie fordern, dass alle lieb zueinander sein sollten – was Betroffenen auch tun, solange sie beobachtet werden. Doch da ihr Nervensystem die tatsächlichen Ursachen nicht aushalten würde, bleiben auch die Change Manager schön an der Oberfläche.
Die Fachberater übernehmen die Rolle der Beschaffer, die durch die Unternehmen ziehen und die Zahlenfixierung noch weiter voran treiben. Sie sorgen dafür, dass jeder Cent, der in eine auch nur annähernd überflüssig scheinende Stelle fließt, eingespart und in den Finanzfluss in Richtung Shareholder eingespeist wird. Die Unternehmen wirken wie ausgequetschte Zitronen, wenn die Beraterhorden mit ihnen fertig sind. Nicht umsonst fühlen sich viele
Mitarbeiter wie Sklaven, die zu sinnlosen Zwecken immer schneller im Kreis rennen müssen, um kranke Ziele zu bedienen.  Doch Selbständigkeit setzt einen engen Bezug zu den eigenen Talenten, Zielen und Wünschen voraus und das haben sie nicht gelernt. Also  kommen sie nicht aus ihrer Abhängigkeit heraus, während die Mitarbeitervertretungen und
Gewerkschaften sich an den vielen Krümeln bedienen, die man extra für sie vom Tisch fallen lässt, damit sie das murrende Volk still halten.

Beschaffungskriminalität

in einer Situation, in der ein paar Wenige mit Wetten auf die Instabilität eines Staates oder mit dem Zusammenbruch der Börsen unfassbar viel Geld verdienen können, ist die Beschaffungskriminalität naheliegend. Wenn Zusammenbruch Geld bringt, ist es sinnvoll, Zusammenbruch zu fördern. Genau das geschieht beispielsweise durch die Finanzierung von Terrorismus. Wenn es möglich ist, einen Reibach zu machen, mit dem, was für die Bevölkerungen lebensnotwendig ist, so wird damit natürlich gezockt. Für die Suchtkranken steht es nicht zur Debatte, Konsequenzen zu betrachten oder Mitgefühl mit denen zu entwickeln, denen sie die Lebensgrundlage entziehen. Es geht um das Verhindern von Entzugserscheinungen. Dringend. Drängend, Unbedingt. Schnell. In diesem Zustand gibt es kein Gewissen, kein Mitgefühl, kein Bedauern, kein Schuldbewusstsein. Das Craving öffnet sich zu einem großen Maul, das verschlingen will, verschlingen muss. Das Spiel hat sich verselbständigt – so wie das im 2. Weltkrieg bereits der Fall war. Der deutsche Politiker, dem bis heute die alleinige Schuld gegeben wird, war unter anderem eines: der Sohn eines Schwerstalkoholikers. Wie unzählige Menschen heute, wurde er vom Arzt seines Vertrauens zum Junky gespritzt und verlor am Schluss seine Persönlichkeit. In seinem Regime spiegelte sich sein co-abhängiges Kontrollbedürfnis. Es führte ins Chaos – so wie das Kontrollbedürfnis eines jeden Co-Abhängigen. So, wie das Kamikaze des Suchtspiels. Ein Spiel, dass sich nach gleichem Muster im Kleinen in den vielen Suchtfamilien ereignet und im Großen nach den gleichen Regeln funktioniert. Das Spiel, das auf Vernichtung aus ist. Das Spiel, das so entsetzlich ist, dass es einen das Beten lehrt.

Der Entzug

2008 stürzten einige Süchtige ins Bodenlose und begaben sich in den Entzug. In dem Versuch, etwas wieder gut zu machen, wandten sie sich an die Öffentlichkeit. Der Film „Master of the Universe“ ist ein Beispiel, aber inzwischen finden sich auch weitere Filme auf Youtube. Wie immer muss hier darauf geachtet werden, dass es sich bei der Aufklärung nicht um eine weitere Desinformation oder polemisches Geschrei handelt.

Entzug auf großer Ebene wird dann stattfinden, wenn sich die Regierungen der ganzen Welt darauf einigen, das Wettspiel mit Instabilität von Land und Börse ebenso zu verbieten, wie das Zocken mit Lebensgrundlagen. An einem solchen weltweiten Verbot ist jeder Staatschef interessiert, dessen Land das nächste sein könnte, das als Jeton auf dem Spieltisch landet. Es bleiben ja dennoch genügend Möglichkeiten zum Zocken – Autorennen oder Fussball zum Beispiel. Auch das Lottospiel ist empfehlenswert. Natürlich würde das bei den Infizierten ein großes Geschrei entfesseln – aber nur am Anfang. Wenn der Entzug dann durch ist, sind sie sicherlich dankbar – so wie der Rest der Welt. 🙂

Ausstieg aus der Co-Abhängigkeit

Aber auch die Co-Abhängigen müssen aussteigen. Aussteigen aus der Fixierung ihrer ohnmächtigen Aufmerksamkeit auf den Süchtigen. Sie müssen den Kontakt zu ihrer wahren Persönlichkeit finden und

1.  die Angst vor dem drohenden Untergang überwinden. Es ist diese Angst, die sie tatsächlich am Untergang mitwirken lässt. In der Psychotherapie wirkt man dem am besten entgegen, in dem man einen spirituellen Bezug herstellt, der dem Betroffenen entspricht. Gegen Spiritualität sind die Geldsüchtigen definitiv allergisch, doch den Co-Abhängigen entlastet sie nicht nur, sondern sorgt für eine klare Sicht der Dinge . Wenn die Urangst, von den Süchtigen in den Abgrund gerissen zu werden, einigermassen bewältigt ist, geht es daran, sich

2. die eigene Beteiligung am Kamikazespiel bewusst zu machen und diese zu überwinden. Es sind die vielen Angstreaktionen, die Situationen haben entstehen lassen, in denen sich Co-Abhängige ebenfalls schuldig gemacht haben. Diese Situationen wollen verarbeitet werden. Danach beginnt man dann,

3. an den eigenen Zielen und Talenten arbeiten. Was möchte ich im Leben für mich? Wie kann ich mich besser um mich kümmern? Was interessiert mich? Was sind meine Taten und welche Rechte muss ich lernen einzufordern? Das sind einige Fragen, die man sich als Co-Abhängige/r stellen kann. Im Umfeld von Suchtkranken zählt nur noch das Suchtmittel. Alles andere ist nebensächlich. Co-Abhängige haben oft noch nie erlebt, dass sich jemand für sie interessiert und aus ehrlichem Interesse nach ihren inneren Bedürfnissen fragt – deswegen haben sie kein Selbstinteresse entwickelt, was nun nachträglich gelernt werden muss, ebenso wie Gelassenheit undSelbstverständnis.

Es ist sicherlich hilfreich, sich auf den Seiten von Al-Anon umzusehen oder an ihren Treffen teilzunehmen. Sicher gibt es auch noch andere Einrichtungen, die auf Ihren Internetseiten Tipps zum Ausstieg geben. Man kann die Co-Abhängigkeit von der sozialen Geldsucht mit der von Alkoholikern ähnlich behandeln, denn der Co-Abhängige entwickelt ähnliche Abwehrmechanismen.

Ich selbst habe die „Lotuszeit“ geschrieben, um Menschen die Freude am Selbstinteresse näherzubringen. Wichtig ist, die Aufmerksamkeit von den Suchtkranken abzuziehen, ein gesundes Gottvertrauen zu entwickeln und sich Stück für Stück dem eigenen Leben zuzuwenden. Chaos lässt sich bewältigen, in dem man ihm Struktur gibt. Wie diese Struktur aussehen soll, muss oft erst erarbeitet werden. Aber es lohnt sich. Und es gibt einen Satz, den jeder Co-Abhängige auf einem Zettel in der Tasche tragen sollte:

Es wird alles gut gehen!

 

 

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